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In-Time LARP-Hörspiel zur stimmungsvollen Einleitung...

Die Eisenmark

Nach den ersten Expeditionen in das unbekannte Gebiet im Westen Westmynds, gab der Herzog vor einigen Jahren den Auftrag dieses zu kartographieren und die Grenzen zu befestigen. Bisher ist bekannt, dass die westliche Grenze ein langer Gebirgszug vom Norden bis zur Südspitze bildet, in dem auch der Eisenpass mit der Eisenburg liegt, in deren Minen der kostbare Rohstoff selben Namens gewonnen wird. Man erzählt sich auch, dass dort vor über einem Jahrzehnt Gold gefunden worden sein soll, was zu einen wahren Goldrausch seiner Zeit führte...

Wenig bekannt ist auch noch über die sehr schwer zugänglichen feuchtwarmen Echsensümpfe im Süden und die daran anschließenden dichten Wälder, die das Visera Flussdelta durchläuft. Es laufen in der Bevölkerung stets die wildesten Gerüchte über das neue Land im Westen um. In neuester Zeit kursieren sogar Geschichten über den spektakulären Fund einer gewaltigen magischen Hinterlassenschaft aus der Zeit der Echsenherrscher...


Auf der Eisenburg...

...das erste Rot des nahenden Herbstes verblasste langsam zu grau und die Wärme des Tages wich der kaltnassen Kühle der Nacht. Düster und drohend schob sich die Eisenburg in das Blickfeld der nahenden Wachablösung. Kein Banner flatterte lustig im Wind, kein Vogel sang sein Lied und kein Herold meldete die erwartete Ankunft Baron Humpfreys. Allein ein fahles blaues Licht umgab die Burg unheilvoll und flackerte mehrfach kurz und heftig auf, als Baron Humpfrey befahl die Burgwälle zu besetzen und nach überall Ausschau zu halten!

 

Kein Laut war zu hören außer einem kurzen Geklirre von Waffen und wenigen abgehackten Schreien. Dräuend senkte sich die Stille erneut über die Burg...


In einem kleinen Weiler am Rande der Sümpfe...

 

In einem kleinen Weiler am Rande der Sümpfe beobachtete der Torfstecher Elias das seltsame blaue Leuchten über dem Eisenpass. Es war nun schon das zweite Mal in zwei Wochen gewesen, dass er das Licht gesehen hatte und eine Woche war vergangen, seit Baron Humpfrey mit seiner Wache durch seinen Weiler gekommen war. Ungewöhnlich, da er ansonsten jeden Tag die Grenzpatrouillen des Barons an seinem Gehöft entlang marschieren sah.

 

Gleich morgen würde er einen seiner Söhne nach Schwanenburg senden um in der Akademie um Rat zu fragen...