Die Leute


In Westmynd leben hauptsächlich Menschen. Aber auch Elfen und Zwerge sind vereinzelt anzutreffen. Mischvolk und "düstere Kreaturen" wie Dunkelelfen oder Orks gibt es in diesem freien Lande nicht (mehr)... Ein Auszug der interessantesten Persönlichkeiten lässt hier finden...


Herzog Yarrick Moonstone

Über den Herzog von Westmynd gibt es unzähligen Geschichten und Legenden, deren Erzählungen an dieser Stelle den Rahmen sprengen würden...

 

Einst ein Söldnerhauptmann, der es mit viel Mut, Beharrlichkeit und Konsequenz erst zum Reichsverweser, dann zum Baron, Graf und schließlich zum Herzog gebracht hat. Man sagt, dass viele persönliche Opfer seinen Weg pflasterten und so mancher Kontrahent das Zeitliche segnen  musste, der ihm bei seinem Aufstieg im Wege stand.

 

Er gilt als bodenständiger Thorgad-gläubiger Mann, der zu seinem Wort steht und für seine Freunde durchs Feuer geht. Hat man erst sein Vertrauen errungen, wird er einen niemals im Stich lassen, doch sollte man einmal in Ungnade gefallen sein, so wird man nie wieder Ruhe vor der Rache des Herzogs finden...


Herzogin Aldare Moonstone

Aldare (urspr. Aldare zur Heidmark) ist eine bewundernswerte Frau, die Jahrelang von Ihren Peinigern in der Grafschaft Cellis gefangen gehalten wurde. Die Schurken aus Cellis hatten erst ihren Vater und Brüder getötet und versuchten dann mit einer Zwangsheirat sich die Grafschaft Heidmark einzuverleiben...

 

Aldare willigte zum Schein zunächst nur der Verlobung ein und bekam so etwas Freiraum. Im fernen Iberiol traf sie auf den jungen Grafen Moonstone und verliebte sich Hals über Kopf ihn. Die beiden heirateten heimlich und verbunden so ihre Grafschaften Westmynd und Heidmark zum Herzogtum Westmynd. Yarrick Moonstone erklärte Cellis die Fehde und forderte die Brut zum Duell, dass sie ihm aber feige verwehrten...

 

Nach weiteren Entwicklungen machte sich Westmynd als Freies Herzogtum selbstständig und Aldare wurde zur Herzogin, die das Land gemeinsam mit Ihrem Mann in Frieden regierte. Nach einigen Monaten wurde ihr Sohn Yanus Vallerius geboren, den aber sobald der laufen konnte, der Herzig unter seine Fittiche nahm. Sehr zu Schmerze von Aldare. Über die Jahre wurde sie immer weniger bei öffentlichen Anlässen gesehen und mittlerweile munkelt man sogar, dass sie verschwunden oder gar gestorben sei...


Yanus Vallerius Moonstone, Sohn des Herzogs

Der Sohn des Herzogs und der Herzogin ist mittlerweile 17 Jahre alt. Sobald er laufen konnte, hatte sich der Herzog persönlich im die Erziehung seines Sprosses gekümmert und ihn von den besten Magiern, Gelehrten und Kämpfern des Reiches ausbilden lassen. Schließlich soll er einst die Fußstapfen seinen Vaters treten...

 

Niemand in Westmynd weiß allerdings aktuell, wo genau sich Yanus Vallerios aufhält, da dieser nur sehr selten an öffentlichen Auftritten teilnimmt.


Friedrich Mortymar von Bornstein

„Glück wie ein Friedrich“ ist eine westmynder Redensart. Geboren als Sohn eines Regulators und einer Bordellbesitzerin durchstreifte Friedrich Mortymar mit seinem Halbbruder Friedrich Owen das Land auf der Suche nach Abenteuern und Reichtum.

 

Er erledigte in den vergangenen Jahren einige Aufträge des Herzogs zu dessen voller Zufriedenheit und gelangte schließlich in Amt und Würden (war der Herzog doch selbst  einst ein Söldner welcher seine Vertrauten nach Ihren Fähigkeiten und nicht der Geburt wegen ernennt). Als Markgraf von Bornstein soll er in die Fußstapfen seines Vaters treten und sich künftig um die Ausbildung der Regulatoren kümmern.

 

Es kommt immer wieder vor das Friedrich Owen das Land im Geheimen verlässt, in diesen Zeiten verwaltet sein Vertrauter Bernado Ravendozza die Ländereien zu seiner vollsten Zufriedenheit.


Friedrich Owen Greylock

„Glück wie ein Friedrich“ ist eine westmynder Redensart. Geboren als Sohn eines Regulators und einer Bordellbesitzerin durchstreifte Friedrich Owen mit seinem Halbbruder Friedrich Mortymar das Land auf der Suche nach Abenteuern und Reichtum.

 

Er erledigte in den vergangenen Jahren einige Aufträge des Herzogs zu dessen voller Zufriedenheit und gelangte schließlich in Amt und Würden (war der Herzog doch selbst  einst ein Söldner welcher seine Vertrauten nach Ihren Fähigkeiten und nicht der Geburt wegen ernennt). Als Markgraf der Nordmarken soll er das wilde Land befrieden und befestigen. Die Aufgabe steht ihm gut an, kennt er sich doch aus mit den Halsabschneidern und Muttermördern die im rauhen Norden einen Neuanfang wagen.

 

Es kommt immer wieder vor das Friedrich Owen das Land im Geheimen verlässt, in diesen Zeiten verwaltet sein Vertrauter Bernado Ravendozza die Ländereien zu seiner vollsten Zufriedenheit.


Estra

Von unbekannter Herkunft als Ziehtochter eines Waffenmeisters und seiner Frau aufgewachsen, wurde Estra bereits von Kindesbeinen an im Umgang mit Waffen geschult und genoss auch ansonsten eine gute Ausbildung. Nach dem verfrühten Tod ihres Ziehvaters unter ungeklärten Umständen gelangte sie in die Dienste des heutigen Herzogs von Westmynd.

 

Fortan bereiste sie gemeinsam mit diesem und dessen Vertrauten die Länder der Mittellande. Ihr erster Auftrag führte sie in die Dunklen Marschen um sich mite einem gefürchteten Nekromanten zu messen. Nach zahlreichen Abenteuern und Schlachten in den Ländern der Mittellande wurde ihr der Posten als Leiterin der neuen Kriegsakademie zu Reichsburg angeboten, den sie seitdem bis zum heutigen Tage inne hat. Unter ihrer Leitung wurden die alten Hallen der Helden wieder aufgebaut, weiter ausgebaut und zahlreiche neue Lehrmeister eingestellt. Sie gilt als integere, loyale Vertraute des Herzogs und als erfahrene Kriegsstrategin in Krisenzeiten.  


Regulator Bernado Ravendozza

Bernado Ravendozza gehört einer alten adligen Familie aus Westmynd an und verdiente sich, als voll ausgebildeter Regulator und einer der Besten seines Ausbildungsjahrgangs, früh durch seine Konsequenz und Treue das Vertrauen des Herzogs.

 

Er bereist oft im Auftrage des Herzogs ferne Länder und tritt als Diplomat und Vertreter der westmyndischen Regulation auf. Seine Befugnisse sind weitreichend und so wie Friedrich Mortymar und Friedrich Owen ist er nur dem Herzog selbst Rechenschaft für sein Handeln schuldig.

 

Er gilt, wie der Herzog selbst, als ein Mann der zu seinem Wort steht und brüderlich zu seinen Freunden und unnachgiebig zu seinen Feinden ist...


Regulator Durnic

Durnic war Schmiedegeselle, nicht nur für Hufbeschlag sondern sogar Waffenschmied. Er bereitete  sich auf seine Prüfung zum Meisterschmied vor, als sein Leben eine Wendung bereit hielt. Als Ersatz für einen erkrankten Gesellen begleitete Durnic eine Abteilung der 7ten Standarte der Regulation zu einer Strafexpedition an die Nordgrenze ins Orkgebiet.

 

Nach einer Woche ohne Zwischenfälle wurde die Einheit - von einer weit größeren Anzahl Orks als erwartet – angegriffen. Der Kampf wogte hin und her und eine Niederlage schien sich abzuzeichnen, als Durnic mit seinem schweren Hammer den Anführer der Orks niederschlug und das Blatt wendete. Nach der Rückkehr in sein Dorf kam Durnic das Leben langweilig vor und er konnte sich nicht mehr vorstellen „nur“ das Leben eines Schmiedes zu führen.

Durnic trat den Regulatoren bei, welche Ihn gern aufnahmen. Er kümmert sich seitdem um Waffen und Pferde und wenn ein Einsatz in fremde Gebiete ansteht ist er der erste Freiwillige... 


Regulatorin Rachel

Zu Ihrem 16. Geburtstag wurde Rachel in das  Bordell „Zum weißen Flügel“ in Schwanenburg gegeben um die Schulden der Familie zu begleichen. 

 

Noch bevor der erste potentielle Kunde seinen Wunsch vollständig geäußert hatte war er bereits tot. Ein Regulator der den Vorfall beobachtet hatte schilderte seinem Hauptmann die unglaubliche Begabung der jungen Rachel und so kam es, dass die Todesstrafe in eine 10-jährige Pflichtdienstzeit bei der 7ten Standarte der Regulation umgewandelt wurde.

 

Seit diesem Tag geht Rachel enthusiastisch ihrem Dienst nach. An Ihren freien Tagen besucht sie Ihre Familie – zumindest die Mitglieder ihrer Familie die noch leben....


Regulator Anselm

Im heiligen Tempel des Thorgad zu Bornstadt war Anselm einer der eifrigsten Akolythen. Er verkündete die Glaubenssätze zu jeder erdenklichen Zeit und Unzeit und war schnell mit den Fäusten dabei wenn eine Kollekte seiner Meinung nach zu gering ausfiel. 

Dies Alles missfiel seinen Tempeloberen, jedoch reichte es zunächst nicht um Anselm aus dem Tempeldienst zu entfernen. Bei den ersten Unregelmäßigkeiten in der Kollekte ergriff dann allerdings der zuständige Priester die Chance um Anselm aus dem Dienste Thorgads zu entfernen. 

 

Nachdem Anselm ein paar Tempelbrüdern die Knochen gebrochen hatte, suchte er eine neue Aufgabe und "fand" sie bei der 7ten Standarte der Regulation. Da in der 7ten, sowie der 11ten Standarte, viele ehemalige Verbrecher dienen, denen zur Wahl gestellt wurde ihr Urteil durch Dienst bei der Regulation abzumildern, hat Anseln mehr denn je Anlass, das Wort Thorgads zu verkünden. Zudem war der Posten des Zahlmeisters frei und mit der Führung von Büchern in Schrift und Zahlen kennt er sich bekanntlich  aus...


Johannes Tannweiler

Der Kaufmann Johannes Tannweiler entstammt einer der ältesten und

ehrbarsten Kaufmannsgeschlechter des Herzogtums Westmynd. Genau wie der

Rest seiner Familie, ist er sowohl Herzog Moonstone, als auch dem Markgrafen

Owen Greylock treu ergeben.

 

Seine Spezialität ist in erster Linie das Handeln mit kosbaren Gewürzen wie Pfeffer, Zimt oder Safran. Aber auch Waren wie Kaffee, Tee, welche er von seinen Kontoren aus Port Calypso oder Ruad nach Westmynd einführt, gehören zu seinem Sortiment. Seit einiger Zeit sieht man ihn zudem in den neuen Ländern der Nordmark, um dort neue

Handelsmöglichkeiten zu erschliessen und vielleicht die eine oder andere

Niederlassung zu errichten.

 

Es heisst zwar in Westmynd, „Glück haben wie ein Friedrich“, aber es heisst auch, „Reich sein wie ein Tannweiler.“ Und Reich ist er auch, sowie die übrigen Mitglieder seiner Familie. Aber stets sind die Tannweilers bereit, ihr Geld in den Dienst des Landes zu stellen und so sind die Tannweilers eng mit dem Geschehen im Lande Westmynd verknüpft.


Argon Grauwolf

Als Bastard in den Wirren des Krieges geboren, aufgewachsen auf den Schlachtfeldern der Mittellande, bereist er immer noch die Kampfschauplätze der alten und neuen Welt. Das Kriegshandwerk ist ein lohnendes Geschäft für Argon, denn für einen Mann wie ihn gibt es immer was zu tun. Früher reiste er mit einer Truppe Armbrustschützen (Die Bacchusbolzen), entschied sich dann aber seine eigenen Wege zu gehen. Nach Jahren des Pfads der Einsamkeit schloss er sich einer Horde wilder Krieger an (Die Kludden), um sich gemeinsam mit Ihnen als Söldner zu verdingen. Dabei nimmt er auch immer wieder Reißaus, streift dann alleine durch die Lande oder eben mit anderen Weggefährten, um für ein paar Silbertaler seine Fähigkeiten anzubieten.

 

Sein Weg führte ihn dabei durch eine Vielzahl von Ländern der Mittellande und Mythodea. Doch irgendwie zieht es ihn immer wieder in seine zweitgewordene Heimat, nach Westmynd. Schon damals hatte er eine innige Freundschaft zu Yarrick Moonstone und seiner Gefolgschaft aufgebaut, kämpfte oft genug an der Seite der westmyndischen Truppen und den Ordenskriegern Thorgards gegen die Feinde Westmynds. Mit seiner großen zweiblättrigen Streitaxt, dem Kettenhemd und der darüber gelegenen Lederrüstung, dem schweren Eisenhelm, wie dem mächtigen Fellumhang aus der Mähne einer Kludde um seine Schulter sieht Argon wirklich brachial aus. Nicht umsonst nannte man ihn früher schon mal den „Rammbock“. Vom Gemüt her hat er vieles seines elfischen Erbes hinter sich gelassen. Er ist laut, er ist streitlustig, er trinkt gerne mal einen und mag es von Frauen umgarnt zu werden. Wirtshäuser, Schankstuben und Freudenhäuser nennt er neben dem Schlachtfeld sein zu Hause.

 

Im Inneren ist er jedoch ein guter Kerl, der für die einfachen Leute einsteht, diejenigen beschützt, die sich nicht selbst wehren können und vor allem ist er ein Freund fürs Leben, wenn man es geschafft hat seine Freundschaft zu erlangen. Nicht nur einmal ist er in eine Hölle marschiert um einen seiner Freunde zu retten.